Date: 01/23/2026 
Stress und PMS Symptome

PMS, Stress & Entzündung

 Autor: Dr. Birgit Wogatzky

PMS, Stress & Entzündung: Warum dein Körper nicht „überreagiert“ – und wie du ihn wirklich unterstützen kannst

Wenn du das Gefühl kennst, dass PMS in stressigen Wochen viel schlimmer ist, liegst du absolut richtig.
Kurz vor Prüfungen werden die Krämpfe heftiger. An emotionalen Tagen steigt die Reizbarkeit schneller. Und manchmal rollt die Müdigkeit wie eine Welle über dich hinweg, während alles andere im Leben zu laut ist.

Wenn dein Alltag chaotisch wird, wird dein Zyklus oft „lauter“ – fast so, als würde dein Körper für dich sprechen.
Und genau das tut er.

Aktuelle Forschung zeigt klar:
👉 PMS ist nicht nur hormonell – Stress kann Entzündungen im Gehirn auslösen, die PMS verstärken.

Dein Körper ist also nicht „zu empfindlich“.
Er reagiert intelligent, um dich zu schützen.

Wie Stress dein Gehirn während der PMS-Phase verändert

Eine große wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 hat etwas Entscheidendes gezeigt:
Stress verschlimmert PMS nicht nur – er kann sogenannte Neuroinflammation auslösen.
Das ist eine Form von Entzündung im Gehirn, die Stimmung, Hormonbalance, Energieregulation und Schmerzempfinden direkt beeinflusst.

Diese Entzündung betrifft Hirnregionen, die verantwortlich sind für die Schmerzempfindlichkeit, Emotionen, hormonelle Signalwege, unsere Stressantwort sowie Neurotransmitter wie Serotonin und GABA.

Wenn du also das Gefühl hast, PMS sei in manchen Monaten kaum auszuhalten, dann ist das keine einfache „Kopfsache“.
Es ist eine biologische Reaktion im Gehirn.

Dieses Wissen verändert den Blick auf PMS – und zeigt, wie du deinen Körper wirksam unterstützen kannst.

Hormone und Stress verstärken sich gegenseitig

Dein Gehirn und deine Hormone sind eng miteinander verbunden.
In der Lutealphase, also in den Tagen vor deiner Periode, sinken Östrogen und Progesteron natürlicherweise ab. Nun muss man aber wissen, dass diese Hormone normalerweise dabei helfen:

  • Entzündungen zu regulieren
  • die Stimmung zu stabilisieren
  • das Gehirn zu schützen
  • Stressresilienz aufrechtzuerhalten

Wenn sie fallen, wird das Gehirn empfindlicher für Stress.
Stress erhöht dann die Entzündung im Nervensystem.
Entzündung verstärkt PMS.
Und der Kreislauf beginnt.

Das ist keine Schwäche –
das ist Biologie.

Wie Neuroinflammation PMS verstärkt

Studien zeigen, dass Entzündungen wichtige Prozesse im Gehirn beeinträchtigen:

  • Serotoninbalance: Entzündung kann die Serotoninaktivität senken, was sich negativ auf die Stimmung auswirkt
  • GABA-Aktivität: weniger GABA bedeutet mehr Unruhe, Anspannung und Reizbarkeit
  • BDNF-Signale: niedrigere BDNF-Werte reduzieren emotionale Belastbarkeit und Stressregulation
  • Schmerzverarbeitung: Entzündung erhöht die Empfindlichkeit von Schmerzbahnen – Krämpfe und Körperbeschwerden fühlen sich stärker an

Zusätzlich wird unter Stress die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger, wodurch mehr entzündliche Moleküle ins Gehirn gelangen. Das macht dich in der PMS-Phase besonders empfindlich.

PMS ist also nicht nur ein hormonelles Auf und Ab – es ist eine biologische Stressreaktion, die mit Entzündung und Nervensystemregulation zusammenhängt.

Wie du PMS auf natürliche Weise beruhigen kannst

Stress und Entzündungen verstärken PMS – aber die gute Nachricht ist:
Dein Körper reagiert unglaublich positiv, wenn du ihn unterstützt.

Diese wissenschaftlich fundierten Strategien helfen dabei:

✓ dein Nervensystem beruhigen

Kurze Atemübungen oder kleine Achtsamkeitsmomente senken stressbedingte Entzündungen.

✓ sanfte Bewegung einbauen

Gehen, Dehnen oder Yoga fördern Durchblutung und lösen Spannungen.

✓ deinen Schlafrhythmus stabilisieren

Regelmäßiger Schlaf wirkt wie ein natürlicher Hormonregulator.

✓ antioxidativ essen

Bunte, nährstoffreiche Lebensmittel schützen deine Zellen vor oxidativem Stress.

✓ entzündungshemmende Pflanzenstoffe nutzen

Das antientzündliche Kurkuma wurde für PMS untersucht.

Diese Maßnahmen ersetzen keine medizinische Betreuung, aber sie können unglaublich viel bewirken – spürbar und biologisch nachvollziehbar.

Bio-Kurkuma: natürliche Unterstützung gegen PMS-Entzündungen

Kurkuma enthält Curcumin, einen der am besten erforschten natürlichen Entzündungshemmer.
Curcumin kann dabei helfen entzündliche Zytokine zu reduzieren, die Stimmung zu stabilisieren, das Schmerzgeschehen zu regulieren.

Deshalb enthält Resilovit PrePeriod hochwertigen Bio-Kurkuma-Extrakt.
In Kombination mit gezielt ausgewählten Mikronährstoffen unterstützt es:

  • deine antioxidativen Abwehrkräfte
  • eine gesunde Entzündungsregulation
  • weniger zyklusbedingte Sensitivität
  • ein ruhigeres, belastbares Nervensystem

Und das alles ohne Hormone.

Sei dir bewusst: Resilovit PrePeriod ist kein Schmerzmittel und kein Medikament.
Es ist ein ganzheitlicher Self-Care-Ansatz, der sanft die Entzündung beruhigt, die PMS so belastend machen kann.

Zum Schluss: Dein Körper ist nicht „zu sensibel“. Er braucht Unterstützung.

Dein Zyklus ist nicht unberechenbar.
Deine Emotionen sind nicht „übertrieben“.
Und PMS ist keine Überreaktion –
es ist Kommunikation.

Dein Körper reagiert auf Stress und Entzündung – klar, intelligent und schützend.

Wenn du dein Nervensystem beruhigst, entzündungshemmende Ernährung integrierst und die richtigen Mikronährstoffe nutzt, kann PMS:

✨ sanfter werden
✨ leichter auszuhalten sein
✨ und deutlich besser kontrollierbar wirken

Du musst dich nicht jeden Monat durchkämpfen.
Dein Körper verdient dieselbe Fürsorge, die er dir jeden Tag schenkt.

Dein Zyklus braucht keine Kontrolle.
Er braucht Unterstützung.

 

  1. Cheng M, Jiang Z, Yang J, Sun X, Song N, Du C, Luo Z, Zhang Z. The role of the neuroinflammation and stressors in premenstrual syndrome/premenstrual dysphoric disorder: a review. Front Endocrinol (Lausanne). 2025 Mar 28;16:1561848. doi: 10.3389/fendo.2025.1561848. PMID: 40225329; PMCID: PMC11985436.
  2. Samira Khayat, Hamed Fanaei, Masoomeh Kheirkhah, Zahra Behboodi Moghadam, Amir Kasaeian, Mani Javadimehr. Clinical trial: Effect of curcumin on PMS symptoms. Complement Ther Med. 2015 Jun;23(3):318-24.