von Dr. Birgit Wogatzky | Aug. 5, 2025 | Pille
Du zählst Kalorien, bist im Defizit – aber auf der Waage tut sich nichts? Trotz Sport und gesunder Ernährung wollen die Pfunde einfach nicht purzeln? Dafür fehlt dir Energie und der Heißhunger ist manchmal unerträglich?
Warum funktioniert das Kaloriendefizit oftmals nicht – und was hat das mit Mikronährstoffen zu tun?
In Kürze: Warum funktioniert Kalorienzählen manchmal nicht?
Ein Kaloriendefizit reicht leider oft nicht aus, um effektiv abzunehmen. Oft liegt das Problem nämlich nicht beim Essen – sondern beim Stoffwechsel. Wenn dem Körper wichtige Mikronährstoffe fehlen, können Stoffwechsel und Fettverbrennung nicht auf Hochtouren laufen – der Körper schaltet auf Sparmodus und nichts geht mehr.
Besonders wenn Nährstoffräuber wie beispielsweise die Pille dazu kommen, kann es leicht zu Nährstoffmängeln kommen, die den Stoffwechsel ausbremsen. Eine gezielte Versorgung mit B-Vitaminen, Magnesium, Zink und Folsäure kann dann den Energiestoffwechsel aktivieren und den Fettabbau unterstützen.
Was sind Kalorien eigentlich?
Kalorien sind eine Maßzahl für die Energie eines Lebensmittels – aber sie sagen nichts über dessen Nährstoffgehalt oder -qualität aus. Damit dein Körper Fett verbrennen, Muskeln aufbauen und leistungsfähig bleiben kann, braucht er jede Menge Mikronährstoffe. Diese kleinen Helferlein sind essentiell für deinen Stoffwechsel:
- Vitamin B6, B12 & Folsäure: Aktivieren Enzyme für die Energiegewinnung
- Magnesium: Unterstützt Fett- und Zuckerstoffwechsel sowie die Muskelfunktion
- Zink: Wichtig für Schilddrüsenfunktion & Zellwachstum
Fehlen diese Bausteine, läuft dein Stoffwechsel im „Notprogramm“ – und das hemmt den Fettabbau, selbst wenn du superwenig isst und dich viel bewegst.
Wie beeinflusst die Pille deinen Nährstoffhaushalt?
Was viele nicht wissen: Wenn du mit der Pille verhütest, kann das den Bedarf an bestimmten Nährstoffen erhöhen oder deren Aufnahme stören.
Studien zeigen, dass hormonelle Verhütung zu einem Mangel an Vitamin B6, B12, Folsäure, Magnesium, Zink, Vitamin C & B2 (Riboflavin) führen kann. Dies kann sich dann direkt auf das Gewicht auswirken:
In einer koreanischen Studie mit über 39.000 Frauen wurde ein klarer Zusammenhang zwischen der Pille, Mikronährstoffmangel und Übergewicht gezeigt. Frauen, die über längere Zeit die Pille nahmen und gleichzeitig zu wenig Vitamin B1, B2, C, Folsäure, Kalzium oder Zink aufnahmen, hatten ein deutlich höheres Risiko für Übergewicht (Park & Kim, 2016).
Auch in China wurde bei über 12.000 Frauen ein Zusammenhang zwischen niedriger Aufnahme von Mikronährstoffen wie Vitamin A, Niacin und Zink und erhöhtem Risiko für Übergewicht beobachtet (Ju et al., 2022).
Zudem zeigte eine iranische Studie (Sajjadi et al., 2021), dass eine unzureichende Versorgung mit Zink, Vitamin C und Riboflavin direkt mit einem reduzierten Ruheenergieumsatz verknüpft ist – das heißt: Der Körper verbrennt weniger Energie, selbst in Ruhe.
Nährstofftracking
Wer nur auf Kalorien achtet, übersieht also oft das wahre Problem: Mikronährstoffmängel.
Gerade Frauen unter hormoneller Verhütung, die Gewicht verlieren möchten, sollten nicht nur Kalorien zählen – sondern auch auf eine gezielte Nährstoffzufuhr achten (Nährstofftracking). Frage dich also: Bekommst du mit dem, was du isst – gerade, wenn du gerade weniger isst – auch wirklich alle Mikronährstoffe, die dein Stoffwechsel braucht?
Wenn die Antwort nein ist, dann achte gezielt auf Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte bei möglichst wenig Energie.
Um auf der sicheren Seite zu sein, kannst du natürlich auch einfach und bequem genau die Mikronährstoffe, von denen du durch die Pille mehr brauchst, über ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzen.
————————-
Produkttipp: Resilovit® Pill wurde speziell für die Bedürfnisse von Frauen entwickelt, die hormonell verhüten – z. B. mit der Pille, dem Nuvaring oder Hormonimplantaten.
Enthalten sind gezielt ausgewählte Mikronährstoffe wie:
- B-Vitamine (inkl. B6 und B12)
- Folsäure
- Magnesium, Zink, Vitamin C, Vitamin E
- Biotin für Haut, Haare & Nägel
Diese Kombination unterstützt deinen Energiestoffwechsel, das hormonelle Gleichgewicht & die Zellregeneration & mentale Stabilität.
Fazit: Wie kannst du deinen Stoffwechsel ganzheitlich in Schwung bringen?
Du bist im Kaloriendefizit, bewegst dich regelmäßig und isst „gesund“ – und trotzdem passiert nichts?
Dann fehlt deinem Körper wahrscheinlich nicht Energie – sondern dein Stoffwechsel braucht eine optimierte Versorgung mit wertvollen Mikronährstoffen, um wieder so richtig in Schwung zu kommen.
Disclaimer:
Dieser Text wurde von Menschen für Menschen recherchiert und gedacht, und mit einer Prise KI verfeinert.
von Dr. Birgit Wogatzky | Juni 26, 2025 | Pille
Mehr Energie im Alltag:
Wie du Antriebslosigkeit durch clevere Nährstoffversorgung bekämpfst
Kurz zusammengefasst
Du fühlst dich oft erschöpft, obwohl du dich gesund ernährst und genug schläfst? Wenn du hormonell verhütest, kann ein Mikronährstoffmangel durch die Pille die Ursache sein. Denn bestimmte Vitamine und Mineralstoffe, die dein Körper für einen gesunden Energiehaushalt braucht, werden dadurch stärker verbraucht. Eine gezielte Nährstoffversorgung kann dir helfen, deine Zellgesundheit zu unterstützen und die Antriebslosigkeit zu überwinden.
Warum bin ich müde – trotz genug Schlaf, gesunder Ernährung und Sport?
Wenn du dich oft leer fühlst, obwohl du eigentlich alles „richtig“ machst, lohnt sich ein Blick auf deine Nährstoffbilanz. Viele Frauen berichten über Müdigkeit durch hormonelle Verhütung – und das hat handfeste Gründe.
Energie-Blocker: Wie die Pille deinen Vitamin- und Mineralstoffhaushalt beeinflusst
Die Pille greift in deinen Hormonhaushalt ein – aber nicht nur. Sie verändert auch, wie dein Körper Vitamine und Mineralstoffe aufnimmt und verarbeitet. Der erhöhte Bedarf bleibt dabei oft unbemerkt.
Betroffen sind unter anderem:
- B-Vitamine (B6, B12, Folsäure) – entscheidend für Energie, Stimmung & Konzentration
- Magnesium – wirkt gegen Müdigkeit und unterstützt Muskeln & Nerven
- Zink und Selen – wichtig für das Immunsystem und antioxidativen Zellschutz
- Vitamin C & E – schützen deine Zellen und fördern die Regeneration
Fehlen dir diese Stoffe, äußert sich das oft in:
🚫 Antriebslosigkeit
🚫 Konzentrationsproblemen
🚫 Stimmungsschwankungen
🚫 Müdigkeit beim Sport oder im Alltag
Energie kommt nicht nur aus Kalorien – sondern aus Mikronährstoffen
Kalorien sind wichtig – aber echte, nachhaltige Energie entsteht in den Zellen. Und diese brauchen gezielt Co-Faktoren, damit Stoffwechsel und Hormonproduktion rundlaufen.
Welche Vitamine fehlen bei der Pille?
Besonders häufig: B-Vitamine, Folsäure, Magnesium, Zink. All diese Stoffe sind zentral für deinen Energiestoffwechsel und deine Zellgesundheit.
4 Schritte zu mehr Energie – trotz hormoneller Verhütung
- Alltag checken:
Trinkst du genug Wasser? Rauchst du? Hast du chronischen Stress oder nimmst Medikamente? Das alles erhöht deinen Nährstoffbedarf zusätzlich.
- Nährstoffdichte Ernährung wählen:
Setze auf Lebensmittel, die dich wirklich versorgen:
→ Dunkles Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Haferflocken, Beeren.
- Gezielt ergänzen:
Ein hochwertiges Vitaminpräparat bei Erschöpfung durch die Pille kann helfen, Nährstoffmängel zu erkennen und auszugleichen. Achte dabei auf Inhaltsstoffe wie:
- B-Vitamine bei Konzentrationsproblemen
- Magnesium gegen Müdigkeit
- Zink zur Unterstützung des Immunsystems
- Folsäure zur Förderung der Leistungsfähigkeit
- Mit Bewegung bewusst umgehen:
Nicht jede Müdigkeit sollte „wegtrainiert“ werden. Oft brauchst du keine Disziplin, sondern Regeneration + Mikronährstoffe, um wieder Kraft zu tanken
Fazit: Energie ist Zellarbeit – gib deinem Körper, was er braucht
Du musst dich nicht immer „mehr anstrengen“. Manchmal fehlt deinem Körper schlicht der Treibstoff: Vitamine, Mineralstoffe und Ruhe. Besonders unter hormoneller Verhütung ist es wichtig, genau hinzusehen.
Wenn du dich also fragst:
„Was tun bei Erschöpfung trotz gesunder Ernährung?“
– dann ist die Antwort oft: Nährstoffmangel erkennen und gezielt beheben.
📌 FAQ
Warum bin ich müde trotz genug Schlaf?
Möglicherweise liegt ein unerkannter Mikronährstoffmangel vor – besonders bei hormoneller Verhütung.
Welche Mikronährstoffe geben Energie?
B-Vitamine, Magnesium, Zink, Folsäure, Vitamin C & E sind essenziell für Zellenergie und Hormonbalance.
Wie hilft Magnesium bei Energiemangel?
Magnesium aktiviert über 300 Enzyme und hilft deinen Muskeln und Nerven, leistungsfähig zu bleiben.
Was tun bei Müdigkeit durch die Pille?
Nährstoffstatus prüfen lassen, gezielt ergänzen und auf eine vitalstoffreiche Ernährung achten.
Welches Nahrungsergänzungsmittel hilft bei Erschöpfung durch hormonelle Verhütung?
Ein speziell entwickeltes Mikronährstoffpräparat für Frauen mit Pille – wie z. B. Resilovit® pill.
von Dr. Birgit Wogatzky | Mai 20, 2025 | Pille
Du chillst auf der Couch, hast deinen Matcha in der Hand und trotzdem schlägt dein Herz manchmal schneller, du bist gereizt, müde oder hast einfach das Gefühl, innerlich unter Dauerstrom zu stehen?
Du bist nicht verrückt – dein Körper bekommt nur die falschen Signale.
Und eine davon kann aus einer ganz alltäglichen Quelle kommen:
Die Antibabypille.
Der Zusammenhang: Pille, Hormone & Stresssystem
Was viele nicht wissen: Die Pille verändert nicht nur deinen Zyklus – sie beeinflusst auch dein Stressverarbeitungssystem, insbesondere die Nebennieren und das Hormon Cortisol.
Studien zeigen: Frauen, die hormonell verhüten, haben oft eine veränderte Cortisol-Antwort – das bedeutet, dass dein Körper auf Reize schneller mit einem innerlichen Alarmzustand reagiert. Auch wenn gar keine echte Gefahr besteht.
Das Resultat?
- Unruhe
- Konzentrationsprobleme
- Stimmungsschwankungen
- Schlafprobleme
- Heißhunger
- Und ein Gefühl, „nicht richtig im eigenen Körper“ zu sein
Dauerstress = Nährstoffkiller
Und hier kommt der Teufelskreis:
Wenn dein Körper dauerhaft denkt, er sei im Stressmodus, verbraucht er deutlich mehr von den Nährstoffen, die du sowieso schon über die Pille vermehrt verlierst:
- Vitamin B6, B12 & Folsäure – wichtig für Nerven, Psyche & Hormonbalance
- Magnesium – der natürliche Stressregulator
- Zink & Vitamin C – schützen deine Zellen vor oxidativem Stress
- Selen & Vitamin E – wichtig für Entgiftung & Zellschutz
Fehlt hier etwas, kann das Gefühl von „ständig überfordert“ noch schlimmer werden – auch wenn du äußerlich eigentlich alles im Griff hast.
Was du tun kannst: Wissen + Balance = Power
Du kannst deinen Körper unterstützen, wieder in Balance zu kommen – mit der richtigen Ernährung, Pausen, Bewegung… und einem gezielten Ausgleich deiner Nährstoffspeicher.
Resilovit® pill wurde genau dafür entwickelt:
Um die Mikronährstoffe wieder aufzufüllen, die durch hormonelle Verhütung verloren gehen – und damit nicht nur deinem Glow, sondern auch deinem mentalen Gleichgewicht einen echten Boost zu geben.
Mehr über Resilovit® pill erfährst du hier:
shop.resilovit.com
Fazit: Du bist nicht „zu sensibel“. Dein Körper hat nur ein Upgrade verdient.
Wenn dein Innerstes im Alarmmodus ist, ist das kein Zeichen von Schwäche – sondern ein Signal, das du ernst nehmen darfst.
Mit dem richtigen Support kann sich dein Körper wieder sicher, geerdet und rundum wohl fühlen.
von Dr. Birgit Wogatzky | Apr. 24, 2025 | Pille
Die Pille und unsere Leber
Die Leber ist eines der wichtigsten Organe, wenn es um die Entgiftung unseres Körpers geht. Sie baut nicht nur Medikamente und Alkohol ab, sondern auch synthetische Hormone wie die in der Antibabypille enthaltenen Wirkstoffe. Doch was bedeutet das für deine Gesundheit?
Mehrarbeit für unser Entgiftungsorgan durch die Pille
Die Pille wird mit ihren chemischen Wirkstoffen geschluckt und gelangt, wie jedes andere Medikament, zuerst die Leber, bevor sie in den Eierstöcken und der Gebärmutter wirkt. Die Leber erkennt sofort, dass diese künstlichen Substanzen in dieser Form und Menge eigentlich nicht in den Körper gehören und versucht, sie zu vernichten.
Da die Hormone in der Pille aber verhältnismäßig hoch dosiert sind, muss die Leber ständig auf Hochtouren arbeiten, was sie auf Dauer ziemlich belasten kann. Kommen noch Fett, Zucker, Alkohol und Nikotin hinzu, wundert es nicht, dass das auch mal zu viel werden kann.
Leberschäden durch die Pille – selten, aber möglich
In seltenen Fällen kann die Pille sogar zu Leberschäden führen. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft berichtete über den Fall einer 18-jährigen Patientin, die nach sechs Monaten Einnahme einer niedrig dosierten Pille eine schwere Leberschädigung entwickelte. Symptome wie Müdigkeit, Juckreiz, Übelkeit, Reizbarkeit und Gelbsucht können auf eine Leberschädigung hinweisen. In solchen Fällen ist es wichtig, schnell ärztlichen Rat einzuholen.
Frauen mit einer Vorgeschichte von Leberproblemen in der Schwangerschaft sollten besonders aufmerksam sein.
Leber schützen
Was können wir also tun, um unser Organ zu entlasten und die Leber zu entgiften? Die gute Nachricht: Die Leber ist ziemlich robust, und kann sich wieder vollständig regenerieren. Dafür ist aber eine Umstellung des Lebenswandels und vor allem eine entsprechende Ernährung notwendig. Gemüse enthält zum Beispiel jede Menge Bitterstoffe, die der Leber helfen, sich zu entgiften. Ausreichend Trinken und regelmäßige Bewegung unterstützen die Leber ebenfalls bei ihrer Arbeit. Und schließlich können Frauen, die mit der Pille verhüten, sich schützen, wenn sie von vorneherein auf diese Nährstoffe achten:
B-Vitamine: Schlüsselfaktor für eine gesunde Leber
Die Leber ist auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen angewiesen – insbesondere auf B-Vitamine. Diese Vitamine sind essenziell für die Entgiftungsfunktion der Leber und helfen dabei, den Stoffwechsel zu regulieren.
Das Problem: Die Pille erhöht den Bedarf an B-Vitaminen, da sie den Stoffwechsel dieser Vitalstoffe beeinflusst. Dadurch kann es zu einem Mangel kommen, was die Leber zusätzlich belastet. Ein Defizit an B-Vitaminen kann zudem zu Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und Stimmungsschwankungen führen – Symptome, die viele Frauen nach jahrelanger Pilleneinnahme kennen.
Antioxidantien, Zink & Selen: Schutz für die Leber
Neben B-Vitaminen spielen auch Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen eine entscheidende Rolle für die Lebergesundheit. Die Pille erhöht den Bedarf an diesen Vitalstoffen, was die Problematik noch verstärken kann.
Vitamin C & E: Diese Antioxidantien schützen die Leber vor oxidativem Stress und unterstützen die Regeneration der Zellen. Erste Studien zeigen, dass eine Kombination aus Vitamin C und E die Leberwerte bei Frauen mit nicht-alkoholischer Fettleber verbessern kann.
Zink & Selen: Beide Mineralstoffe sind essenziell für den Stoffwechsel in der Leber. Ein Mangel kann den Krankheitsverlauf chronischer Lebererkrankungen negativ beeinflussen. Studien deuten darauf hin, dass hochdosiertes Zink das Fortschreiten von Leberschäden verlangsamen kann.
Durch die Pille steigt der Bedarf an diesen Nährstoffen, während ihre Verwertung im Körper oft schlechter funktioniert. Eine bewusste Ernährung oder gezielte Ergänzung kann helfen, die Leber zu entlasten und das Wohlbefinden zu verbessern.
Was bedeutet das für dich?
Die Wahl der Verhütung ist eine individuelle Entscheidung. Und es lohnt sich, die möglichen Auswirkungen auf den eigenen Körper genauer zu betrachten. Wenn du unter Symptomen wie Antriebslosigkeit, verringerter Libido oder hormonellen Dysbalancen leidest, könnte ein Blick auf die Funktion deiner Leber sinnvoll sein.
💡 Tipp:
✅ Achte auf eine leberfreundliche Ernährung mit ausreichend B-Vitaminen, Vitamin C & E, Zink und Selen.
✅ Kräuter wie Mariendistel können helfen, die Leber zu entlasten.
✅ Falls nötig, kann eine gezielte Ergänzung mit Mikronährstoffen sinnvoll sein – sprich dazu mit deinem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft.
von Dr. Birgit Wogatzky | Apr. 1, 2025 | Pille
Hast du dich schon einmal gefragt, welchen Einfluss deine Pille auf deinen Mineralhaushalt haben könnte? Wenn du hormonelle Verhütungsmittel nutzt, ist es wichtig, deinen Körper optimal zu unterstützen – und Magnesium spielt dabei eine zentrale Rolle.
Warum Magnesium unverzichtbar ist
Magnesium ist weit mehr als nur ein Mineral. Es ist ein echter Allrounder, der in über 300 biochemischen Prozessen mitwirkt. Es unterstützt die Muskel- und Nervenfunktionen, sorgt für einen stabilen Herzschlag und einen ausgeglichenen Blutdruck, fördert starke Knochen und Zähne und hilft deinem Körper, Nahrung in Energie umzuwandeln.
Studien deuten darauf hin, dass Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille verwenden, häufig niedrigere Magnesiumwerte haben – mehr dazu weiter unten
Magnesiumreiche Lebensmittel für deine Gesundheit
Die beste Grundlage für eine ausreichende Magnesiumversorgung ist eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Eine Auswahl guter Magnesiumquellen beinhaltet:
- Grünes Blattgemüse: Spinat, Grünkohl und andere Blattgemüse liefern neben vielen Vitaminen auch wertvolles Magnesium.
- Nüsse & Samen: Mandeln, Cashews und Sonnenblumenkerne sind nicht nur schmackhafte Snacks, sondern auch wahre Magnesium-Booster.
- Vollkornprodukte & Hülsenfrüchte: Vollkornbrot, Haferflocken, Bohnen und Linsen liefern langanhaltende Energie und unterstützen deinen Mineralhaushalt.
- Fisch: Lachs, Makrele und andere fettreiche Fische enthalten neben Omega-3-Fettsäuren auch Magnesium.
- Trinkwasser: Je nach Mineralgehalt kann auch dein Trinkwasser einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit Magnesium leisten.
Wichtig ist dabei auch das Gleichgewicht: Eine zu hohe Aufnahme anderer Mineralstoffe – etwa Calcium, Eisen oder Kupfer – kann die Magnesiumaufnahme im Körper behindern, wenn sie z. B. in hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden.
Empfohlene Tagesdosis und besondere Bedürfnisse
Für Erwachsene liegt die empfohlene Tagesdosis für Magnesium zwischen 300 und 400 mg. In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei besonderen Belastungen oder unter Einfluss bestimmter Medikamente ist der Bedarf erhöht.
Anzeichen eines Magnesiummangels
Ein Magnesiummangel äußert sich oft durch Muskelkrämpfe und -zuckungen, Müdigkeit und Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Herzrhythmusstörungen sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Stress und Angstzustände.
Wissenswert: Da nur etwa 1 % des körpereigenen Magnesiums im Blut messbar ist, bleibt eine länger andauernde Unterversorgung oft unentdeckt. Ein sogenannter Magnesiumretentionstest kann hier hilfreich sein, um echte Mängel aufzudecken.
Ursachen eines Magnesiummangels
Ein Magnesiummangel kann verschiedene Ursachen haben. Neben einer unzureichenden Zufuhr über die Nahrung spielen auch folgende Faktoren eine Rolle:
- Gestörte Aufnahme: Erkrankungen des Verdauungssystems wie chronische Durchfälle, Malabsorption oder Darmoperationen können die Aufnahme von Magnesium behindern.
- Erhöhte Ausscheidung: Intensive körperliche Betätigung, starkes Schwitzen, Nierenerkrankungen oder ein schlecht eingestellter Diabetes können dazu führen, dass mehr Magnesium ausgeschieden wird.
- Medikamenteneinfluss: Bestimmte Medikamente – beispielsweise Diuretika, Antibiotika und eben auch hormonelle Verhütungsmittel – können den Magnesiumhaushalt beeinträchtigen.
Hormonelle Verhütung (Pille) und erhöhter Magnesiumbedarf
Mehrere Studien, darunter Untersuchungen von Palmery et al. (2013), haben gezeigt, dass die Einnahme der Antibabypille den Magnesiumstoffwechsel beeinflussen kann. Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel nutzen, weisen häufig niedrigere Magnesiumwerte auf, was das empfindliche Gleichgewicht zwischen Magnesium und Kalzium stören kann. Dieses Ungleichgewicht hat nicht nur Auswirkungen auf die Herzgesundheit, sondern kann auch die Blutgerinnung beeinträchtigen.
Daher ist es besonders wichtig, als Anwenderin hormoneller Verhütungsmittel auf eine ausreichende Magnesiumversorgung zu achten – sei es durch eine bewusste Ernährung oder unterstützt durch gezielte Nahrungsergänzung, natürlich in Absprache mit deinem Arzt.
Dein Weg zu mehr Wohlbefinden:
Magnesium ist ein Schlüsselmineral, das wesentlich zu deiner Gesundheit und deinem Wohlbefinden beiträgt. Eine bewusste Ernährung, die reich an magnesiumhaltigen Lebensmitteln ist, kann dabei helfen, deinen Bedarf zu decken – und gegebenenfalls ist eine fachliche Beratung zur Nahrungsergänzung sinnvoll.
Achte auf deine Magnesiumversorgung!
Gerade wenn du hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille verwendest, lohnt es sich, deinen Magnesiumhaushalt im Blick zu behalten. Sprich mit deinem Arzt oder einer Ernährungsberaterin über gezielte Maßnahmen, um dein Wohlbefinden zu steigern – dein Körper wird es dir danken!
Jetzt handeln und die Basis für deine Gesundheit stärken!